Geopolitik ist längst kein Nischenthema mehr. Es geht nicht nur um Grenzen, Sanktionen oder Handelsströme. Es geht um Narrative. Wer sie versteht, kann gestalten. Wer sie ignoriert, wird benutzt. Das ist geopolitische Naivität.
Ein unbedachter Halbsatz im Interview kann ein Unternehmen plötzlich zum „Spielball eines Autokraten“ machen. Reputation, über Jahre aufgebaut, kann in Sekunden verpuffen. Das Problem: Viele Boards sehen Narrative noch nicht als das, was sie sind: unsichtbare Schlachtfelder der Deutungsmacht.
Führungsgremien müssen lernen, geopolitische Narrative zu lesen wie eine zweite Sprache. Das ist keine Kür, sondern Pflicht. Alles andere ist gefährlich. Geopolitisch gefährlich.
Meinen ganzen Beitrag dazu gibt es im Fachblog „Boardroom Geopolitics“: https://boardroomgeopolitics.de/warum-ist-geopolitische-naivitaet-fuer-unternehmen-gefaehrlich/